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Emilie Schindler



Oskar Schindler rettete während der Zeit des Nationalsozialismus über 1200 jüdischen KZ-Häftlingen das Leben. Seit dem Film "Schindlers Liste" (1993) ist seine Tat weltweit bekannt. Weniger bekannt ist, daß im Hintergrund der spektakulären Rettungsaktion die mutige, ausdauernde Tätigkeit seiner Frau stand. Insbesondere die Versorgung der aus Krakau nach Brünnlitz/Brnìnec übersiedelten Zwangsarbeiter war zu einem großen Teil ihr Verdienst. Unter dramatischen Umständen war sie daran beteiligt, etwa 70 jüdische Häftlinge aus einem Todeszug zu retten.

Anlässlich der posthumen Verleihung des Menschenrechtspreises der Sudetendeutschen an Emilie Schindler am 8. Dezember 2001 ist diese Ausstellung im Sudetendeutschen Haus in München der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Sie beleuchtet das Leben Emilie Schindlers, ihre Kindheit in Mähren, die Ehe mit Oskar Schindler, ihr Leben während des Krieges und nach der Auswanderung nach Argentinien 1949. Erst 2001 kehrte sie endgültig nach Deutschland zurück, sie starb im Herbst des gleichen Jahres in Strausberg bei Berlin.
Emilie Schindler gibt ein beredtes Beispiel für ein engagiertes, mutiges Leben in dunkelster Zeit.


Technisches 9 gedruckte, farbige Tafeln im Format 100 (h) x 80 (b) cm, gerahmt, unverglast. Bei Bedarf: CD mit Interviewmitschnitten mit Emilie Schindler (ca. 3 Min.) für eine Hörstation
Sprache Deutsch. Tschechische Übersetzung in Einzelblättern.
Konzeption und Durchführung Dr. Eva Habel, Ernst Höntze M.A., Sebastian Lindmeyr M.A. (2001)
Gefördert durch Sudetendeutsche Stiftung
Begleitband/Katalog
Begleitheft
(2,00 Euro plus Porto und Verpackung)
Ausleihbedingungen Die Ausleihe ist kostenlos, der Transport muß selbst organisiert und finanziert werden.
Anfragen an Heimatpflegerin der Sudetendeutschendeutschen,
heimatpflegesudeten.de