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Johann Gregor Mendel (1822-1884)



Als der Naturforscher und Botaniker Johann Gregor Mendel 1822 geboren wurde, war ihm der spätere Ruhm nicht in die Wiege gelegt. Ein Unfall seines Vaters zwang die Eltern zur Aufgabe ihres Bauernhofes. Aber die Unterstützung seiner Schwester eröffnete ihm den Weg zu einer fundierten Ausbildung.

Mendel trat 1843 dem Augustinerorden in Brünn bei. Das Kloster war ein Hort der Wissenschaft und Forschung, die ideale Umgebung für den wißbegierigen jungen Mann. Das Wissen von der Vererbung war damals vage und weitgehend spekulativ. Zwischen 1854 und 1863 führte Mendel im Klostergarten zahlreiche Kreuzungsversuche mit Erbsenpflanzen durch. Als Ergebnis formulierte er die nach ihm benannten Vererbungsgesetze. Sie wurden Grundlage für eine neue Wissenschaft, die Genetik. Doch die Zeit war noch nicht reif für Mendels Erkenntnisse.

1868 wurde Mendel zum Abt und Prälaten des Augustinerklosters gewählt und beendete daher seine wissenschaftlichen Forschungen. Bis zu seinem Tod 1884 war er stark von den politischen und gesellschaftlichen Verpflichtungen seines neuen Amtes beansprucht.
Erst im Jahr 1900 wurde der Wert von Mendels Arbeiten erkannt. 1909 wurde der Begriff "Gen" für die Mendelschen "Merkmale" eingeführt. Heute werden in die Genetik große Hoffnungen gesetzt; zugleich aber ruft sie wie kaum eine andere Wissenschaft zahlreiche Ängste hervor. Vom Umgang des Menschen mit der neuen Fähigkeit zur Genmanipulation wird das Schicksal von Millionen abhängen.

Eine tschechisch-sudetendeutsche Stiftungsinitiave hat das Geburtshaus Mendels gekauft. In Kooperation der Gemeinde Vra¾né mit dem Verein *Alte Heimat Kuhländchen* soll dort ein Museum mit Kultur- und Begegnungszentrum entstehen.

Technisches 10 (11) gedruckte, farbige Tafeln im Format 100 (h) x 70 (b) cm, gerahmt, Kunststoffverglasung
Sprache 2 Exemplare in deutsch-tschechisch, 1 Exemplar in deutsch-englisch
Konzeption und Durchführung Dr. Eva Habel, Sebastian Lindmeyr M.A., Fridolin Scholz (2003)
Gefördert durch Sudetendeutsche Stiftung, Heimatlandschaft Kuhländchen
Begleitband/Katalog
Begleitheft der Alten Heimat Kuhländchen (4,50 Euro plus Porto und Verpackung), Bestellungen bei Fridolin Scholz, kuhlaendchen@kuhlaendchen.de
Ausleihbedingungen Die Ausleihe ist kostenlos, der Transport muß selbst organisiert und finanziert werden.
Anfragen an Heimatpflegerin der Sudetendeutschendeutschen, heimatpflege@sudeten.de , und Fridolin Scholz, kuhlaendchen@kuhlaendchen.de