Institution & Mitarbeiter


Seit 1988 gibt es die Einrichtung "Heimatpflegerin der Sudetendeutschen". Die Stelle wurde im Rahmen der Schirmherrschaft des Freistaats Bayern über die Sudetendeutschen und als Ergänzung zu den bayerischen Bezirksheimatpflegern geschaffen.

Finanziert wird die Einrichtung vom Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, von den sieben bayerischen Bezirken, die im Bayerischen Bezirketag zusammengeschlossen sind, und von der Sudetendeutschen Landsmannschaft, bei der die Stelle auch angesiedelt ist.
Aufgabe der sudetendeutschen Heimatpflege ist es, die kulturelle Überlieferung der Deutschen aus und in Böhmen, Mähren und Sudetenschlesien zu dokumentieren, zu bewahren und zu fördern. Seit der politischen Wende von 1989 hat die grenzüberschreitende Kulturarbeit mehr und mehr an Bedeutung gewonnen. Heute gehört sie zu den wichtigsten Aufgaben der Einrichtung.

Die Themen sind vielfältig: Heimat- und Familienforschung, Oral History/Zeitzeugenprojekte, Mundart, Volksmusik und -tanz, Trachten, Krippen, aber auch Alltagskultur und Kunstprojekte. Es werden sowohl eigene Projekte verwirklicht als auch Gruppen und Einzelpersonen in ihren Vorhaben beraten und unterstützt. Die sudetendeutsche Heimatpflege veranstaltet Ausstellungen und Konzerte, Tagungen und Exkursionen und gibt Publikationen und Tonträger heraus.


Dr. Zuzana Finger

Heimatpflegerin
Anita Illenseher

Sekretariat
Andreas Schmalcz

Sekretariat

 


 

Freiberufliche und ehrenamtliche Mitarbeiter

Außerdem arbeiten in der Sudetendeutschen Heimatpflege wechselnde freiberufliche Mitarbeiter. Hinzu kommen die vielen ehrenamtlichen Helfer, die das Gelingen vieler Projekte erst möglich machen.

Andreas J. Schmidt, M.A.


Projekt "Erschließung und Internetpublikation von Zeitzeugeninterviews"